Berechnungen des Analysten Brian Marshall von Broadpoint Amtech zufolge soll der Materialwert des preiswertesten Tablet bei nur rund 270 $ liegen. Dazu kommen dann allerdings noch rund 20 $, die Apple für Garantieleistungen und Wartungskosten berechnet. Somit liegt der reine Gewinn bei ca. 208 $.
Die 270 $ errechnet der Analyst aus folgenden Einzelteilen:
- ca. 100 $ für das 9,7 Zoll große LCD mit berührungsempfindlichen Bildschirm
- ca. 25 $ für das Unibody Aluminiumgehäuse
- ca. 15 $ für den Apples A4 Prozessor
Das 3G Modell, das mit zusätzlichen 130 $ zu Buche schlägt, ist sogar noch profitabler für Apple. Denn der eigentliche Materialwert des UMTS Chips beträgt gerademal rund 16 $.
Zur Veranschaulichung:
Das WiFi Modell mit 32 GB Speicher kostet 599 $, die Produktionskosten belaufen sich aber nur auf 316 $. Ein Gewinn von 283 $.
Das iPad mit UMTS Modem kostet 729 $ und kostet in der Produktion laut Analyst Brian Marshall 332 $. Damit liegt der Umsatz bei mehr als 50%.
Profitable Produkte sind für Apple keine Seltenheit. Und so ist dies auch beim iPad. Die Gewinnspanne liegt bei gut 50%, bei dem kleinsten Tablet bei 46%, beim 729 $ Modell sogar bei 55%.
Im Vergleich dazu bringt das iPhone 3GS es sogar auf eine Gewinnmarge von über 60%.
Der Preis von 499 $ kam für die meisten überraschend. Doch Berechnungen, wie hier von dem Analysten Brian Marshall, zeigen, dass Apple diesen Preis theoretisch immer noch senken kann. Und das iPad wäre weiterhin rentabel. Durch diesen Spielraum kann Apple problemlos auf Angebote der Konkurrenz, die sicherlich auch bald die ersten Tablets vorstellt, kontern.
Quelle: Computerwold




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