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Handmade in germany – “PROTECTED! iPad Cases im Test!” Ausgabe 8

 

So ziemlich jeder iPad Besitzer kennt und fürchtet sie: Kratzer! Egal ob am Display oder auf der Rückseite – diese ungebetenen Gäste sind nirgendwo gerne gesehen.Taschen, Etuis, Schutzfolien für das magische Ding aus dem Hause Apple gibt es wie Sand am Meer. Doch welche sind die Besten, welche bieten perfekten Schutz und welche sehen dazu auch noch stylisch aus?

In unserer mehrteiligen Artikel Serie “Protected! iPad Cases im Test!” wollen wir genau diesen Fragen auf den Grund gehen und haben exklusiv für euch einige iPad Taschen genauer unter die Lupe genommen! Der bereits achte Teil beschäftigt sich diesmal mit dem “g.1 Case” von germanmade..

Wir hatten ja schon einige Cases in der Hand, sei es aus Stoff, Leder, Filz, Plastik oder Gummi. Ein handgefertigtes aus Holz war bislang noch nicht dabei, deshalb waren wir sehr gespannt.

Euer ganz individuelles Case:
germanmade. bietet über einen Konfigurator die Möglichkeit, sich das Case selbst zusammen zu stellen. Damit habt ihr garantiert ein einzigartiges Case und Unikat. Folgende Möglichkeiten habt ihr:

  1. Zunächst entscheidet ihr euch, für welche iPad Generation ihr das germanmade. Case ordern möchtet.
  2. Im nächsten Schritt entscheidet ihr euch für den gewünschten Innenrahmen. Im Falle einer Bestellung für das iPad 2 könnet ihr zwischen einer weißen und schwarzen Glanzbeschichtung des Rahmens wählen.
  3. Als nächstes definiert ihr, ob English Buckram (Leinengewebe), Kunstleder oder Echtleder als Außenmaterial verwendet werden soll.
  4. Nachdem ihr die bevorzugte Farbe für den Außen- und Innenbereich festgelegt habt,
  5. bleibt zuletzt noch die Option der Namensprägung

Das Äußere unseres Cases ist aus Leinengewebe “English Buckram” und in schickem rot. Für 20 € bzw. 40 € Aufschlag gibt es dann Kunst- oder echtes Leder.

Schutz
Nach einem beherzten Druck, liegt das iPad 2 gut und passgenau im Case. Es wackelt nichts und auch wenn man das Case auf den Kopf stellt und leicht schüttelt (bitte nicht zu Hause nachmachen Kinder!), bleibt das iPad 2 da wo es sein soll. Aufgrund des starken Holzrahmens macht das Case einen sehr soliden Eindruck.

Im Alltag
Bei unserem Testmodell gab es nach gut einer Woche leichte “Abnutzungserscheinungen” an den Ecken. Sprich: Die Farbe verblasste etwas. Da es in der Arbeitstasche transportiert wurde, neben anderem Kram, hätten wir mit allerdings schlimmerem gerechnet, weshalb das also gar nicht so schlimm ist.

Wenn man den Deckel nach hinten klappt, um z.B. eine eMail zu schreiben, verschiebt sich das Case etwas (das Leinengewebe liegt in dem Fall aufeinander). Sehr gut gefallen hat uns der eingearbeitete Magnet. Dadurch wird das iPad 2 in den Stand-by-Modus versetzt und wieder aufgeweckt, genau wie mit Apples SmartCover.

An dieser Stelle scheiden sich die Geister: Das iPad 2 besitzt nicht nur vorne, sondern auch hinten eine Kamera. Die hintere ist wegen dem Case aber nicht mehr einsetzbar, weil eine Aussparung dazu fehlt.

Design
Am Design gibt es nichts auszusetzen. Stellt man das Case in’s gut gefüllte Regal, fällt es zwischen den Büchern kaum noch auf. Auf dem Schreibtisch ist’s ein echter Hingucker.

Preis
Je nach Konfiguration zahlt ihr zwischen 69,90 € und 129,90 €. Ab einer Bestellung von 100 € entfallen die 6,90 € für den Versand. Für ein Case ganz schön happig, da es aber in Deutschland handgefertigt wird und die Verarbeitung entsprechend gut ist, darf ein Kauf definitiv in Erwägung gezogen werden.

Fazit
Der Preis ist durchaus in Ordnung, die Qualität stimmt und ihr bekommt ein individuelles Case, welches eure Freunde vor Neid erblassen lässt. Die fehlende Kameraaussparung ist für mich kein Minuspunkt, denn weder FaceTime noch Fotos schießen macht mit einem Case, welches das Gerät komplett umschließt, Spaß. Die schlauen Köpfe von germanmade. haben allerdings auch daran gedacht, dass man das iPad 2 für solche Dinge wieder herausnehmen kann.

Über den Author

Kevin K. Blogger, Gamer und Apple-User, der auch über den Tellerrand schaut. Testet gerne Produkte, sowie Apps für ápfeltouch.net und ist natürlich bei Google+ und Twitter vertreten.

 
 

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